Ein Verschluss, Ring, Haken oder eine Schnalle wird nicht nur nach der Außenkontur beurteilt. Das Teil muss in der echten Tasche sitzen, mit anderen Materialien verbunden werden und sich erwartungsgemäß verhalten. Die Konstruktionsprüfung schafft dafür einen gemeinsamen Bezugspunkt vor dem Werkzeugbau.
Die der Unternehmensbeschreibung nennen Fragen zu Aufbau, Funktion, Zug, Vibration, Öffnen und Schließen sowie Federermüdung. Entscheidend ist, die Frage zu benennen, die das erste Muster beantworten soll.
Prüfung in sieben Schritten
- 1. Optik und Funktion trennenSilhouette, Proportion, Kanten, Logo und Farbe getrennt von Schließen, Verstellen, Drehen, Kraft und Bewegung auflisten.
- 2. Schnittstellen lesenBandbreite, Lederstärke, Loch, Spiel, Gegenstück und Montagerichtung hervorheben.
- 3. Handlung beschreibenBedienung und Kraftweg erklären. Ähnliche Ringe können völlig unterschiedliche Befestigungsaufgaben haben.
- 4. Muster nach Risiko wählen3D-Druck für Form, CNC für Detail, Zinklegierung für Schnittstelle und Funktion, Oberflächenmuster für Farbe.
- 5. Aufbau vor Werkzeug prüfenMontage, Kontaktkanten, Sichtflächen, Spiel und bewegliche Bereiche vor der Werkzeugfreigabe prüfen.
- 6. Oberfläche separat freigebenFarbe mit physischer Referenz verknüpfen und nicht mit einer Funktionsfreigabe vermischen.
- 7. Entscheidung dokumentierenRevision, Musterfotos, Maße, Funktionsbeobachtung, Oberflächenreferenz, offene Punkte und Freigabeverantwortung festhalten.
Abschlusscheck
- Endprodukt, Position und Montagerichtung vorhanden.
- Zeichnungsrevision und kritische Schnittstellen markiert.
- Optische und funktionale Anforderungen getrennt.
- Fragen zu Last, Bewegung, Öffnen, Schließen oder Feder benannt.
- Musterweg passend zum Hauptrisiko gewählt.
- Material, Oberfläche, Menge und Freigabe festgehalten.
Nächster Schritt: Verbinden Sie die Prüfung mit der RFQ-Checkliste] und senden Sie den Brief für ein projektbezogenes Gespräch.